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Suchbegriff: Umwelt und Nachhaltigkeit

Ørsted, der weltweit größte Offshore-Windparkentwickler, verkauft sein gesamtes europäisches Onshore-Geschäft im Bereich erneuerbare Energien für 1,7 Milliarden US-Dollar an Copenhagen Infrastructure Partners. Der Verkauf umfasst Onshore-Wind-, Solar- und Batteriespeicherprojekte in Irland, Großbritannien, Deutschland und Spanien. Mit dieser Transaktion schließt Ørsted sein Veräußerungsprogramm ab, mit dem das Unternehmen nach einer Kapitalerhöhung im Umfang von 9,35 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr angesichts der Herausforderungen in der Branche seine Finanzlage stärken wollte.
Die libysche nationale Ölgesellschaft kündigte Pläne an, die Erdgasproduktion zur Versorgung der europäischen Märkte deutlich zu steigern, wobei ein Tagesziel von fast 1 Milliarde Kubikfuß angestrebt und Schiefervorkommen erkundet werden sollen. Das Land will Investitionen in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar im Öl- und Gassektor anziehen, wobei große internationale Unternehmen Interesse an Explorationsmöglichkeiten bekundet haben. Libyen strebt an, die Rohölproduktion bis 2030 auf 2 Millionen Barrel pro Tag zu steigern und gleichzeitig den Energiebedarf Europas zu decken.
QatarEnergy wird einen bedeutenden langfristigen Vertrag über die Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) mit Japans größtem Energieversorger Jera bekannt geben, der ein Volumen von etwa 3 Millionen Tonnen pro Jahr umfasst. Durch diesen Vertrag würde sich die LNG-Liefermenge Katars nach Japan fast verdoppeln und der Exporteur aus der Golfregion könnte Marktanteile zurückgewinnen, die er in den letzten zehn Jahren verloren hat. Der Vertrag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Katar seine LNG-Exportkapazitäten massiv auf 160 Millionen Tonnen pro Jahr ausbaut und sich damit in die Lage versetzt, in den nächsten zehn Jahren 40 % der neuen weltweiten LNG-Lieferungen zu liefern.
Nach dem Krieg in der Ukraine hat Europa seine Abhängigkeit von russischem Erdgas auf die Vereinigten Staaten verlagert, sodass nun amerikanisches Flüssigerdgas (LNG) zu europäischen Häfen wie Rotterdam transportiert wird. EU-Politiker äußern jedoch Bedenken hinsichtlich dieser neuen Abhängigkeit, insbesondere angesichts der Forderung von Präsident Trump nach einer Steigerung der US-Exporte und der Möglichkeit, dass politische Einflussnahme gegen europäische Interessen eingesetzt wird.
Äthiopien hat mit dem Bau des Bishoftu International Airport in der Nähe von Addis Abeba begonnen, der mit einer Kapazität von 110 Millionen Passagieren pro Jahr der größte Flughafen Afrikas sein wird. Das 11 Milliarden Dollar teure Projekt zeichnet sich durch ein nachhaltiges Design mit natürlicher Belüftung und Gärten aus und wird von Ethiopian Airlines sowie internationalen Investoren unterstützt. Obwohl es als wichtiges Projekt für die wirtschaftliche Entwicklung und das Ansehen des Landes angesehen wird, hat es lokale Bauern vertrieben, die ihr Land verloren haben.
Eine von Zürich Tourismus und der Stadt Zürich in Auftrag gegebene Studie untersucht das Potenzial, Zürich als Nachtverkehrsknotenpunkt mit Fernbusverbindungen zu europäischen Städten wie Amsterdam, Brüssel und Barcelona zu etablieren. Die Studie hebt die zentrale Lage Zürichs in Europa und die klimatischen Vorteile von Nachtverkehrsalternativen zum Fliegen hervor. Unternehmen wie Twiliner bieten bereits Nachtbusverbindungen mit Business-Class-Komfort an, während die Studie Infrastrukturverbesserungen und bessere Ticketlösungen vorschlägt, um Nachtverkehr bis 2040 attraktiver zu machen.
Eine anhaltende Kältewelle in Deutschland hat zu einem erhöhten Heizungsverbrauch geführt, wodurch die Gasvorräte auf 32,9 % gesunken sind – deutlich weniger als in den Vorjahren. Die Grünen kritisieren die Regierung für ihre schlechte Vorbereitung, während Wirtschaftsminister Reiche und die Bundesnetzagentur zuversichtlich sind, dass Deutschland den Winter mit LNG-Importen und der vorhandenen Infrastruktur überstehen kann. Der Artikel diskutiert mögliche Reformen der Gasspeicherstrategie und die Einführung strategischer Gasreserven.
Deutschland und Saudi-Arabien haben eine Absichtserklärung zur Ausweitung der Zusammenarbeit im Energiebereich unterzeichnet, deren Schwerpunkt auf der Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Quellen liegt. Die Vereinbarung umfasst Partnerschaften zwischen deutschen und saudischen Unternehmen, wobei Wasserstoff als Ammoniak von Saudi-Arabien zum deutschen Hafen Rostock transportiert und dort wieder in Wasserstoff umgewandelt werden soll. Die Partnerschaft soll Saudi-Arabien dabei helfen, seine Wirtschaft zu diversifizieren und von der Abhängigkeit vom Öl unabhängig zu machen, während Deutschland klimafreundliche Energiequellen erhält.
Die Schweizer Bergholzindustrie steht vor Herausforderungen aufgrund der arbeitsintensiven Ernte und der im Vergleich zu den Tieflandgebieten höheren Kosten, weist jedoch ein erhebliches Wachstumspotenzial auf. Sägewerksbesitzer Simon Kälin hat sein Geschäftsfeld auf Fernwärme aus Holzabfällen ausgeweitet und schafft so regionale Wertschöpfung bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Nachhaltigkeit. Trotz finanzieller Herausforderungen bleibt der Sektor als drittgrößter Arbeitgeber in den Schweizer Bergregionen von entscheidender Bedeutung und bietet Möglichkeiten, die Produktion um eine Million Kubikmeter pro Jahr zu steigern, ohne die Wälder zu übernutzen.
Emanuel Heisenberg, Gründer von Ecoworks, erläutert, wie Robotik und KI die Baukosten erheblich senken und gleichzeitig klimafreundliche Renovierungen ermöglichen können. Das Unternehmen ist auf vorgefertigte Fassadenmodule für energieeffiziente Gebäudesanierungen spezialisiert und gilt als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen Deutschlands. Heisenberg plädiert für vereinfachte Vorschriften zur Senkung der Baukosten und hebt die weltweit führende Innovationskraft Deutschlands im Bereich der Bautechnologie hervor.

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